Güntersberge

Lieblich beginnt der Lauf der Selke auf den Stieger Höhen. Entlang der Bundesstraße 242 schlängelt sie sich dahin. Bald schon sammelt sie ihr Wasser, und bildet den Bergsee. Im Ort wird er auch häufiger Mühlteich genannt. Die Katzsohl mündet hier, von Breitenstein kommend, und vereinigt in dem See ihr Wasser mit der Selke.

Hochaufragend sind die Berge rechts des Sees. Der Kohlberg, auf dessen Kuppe sich das "Bodendenkmal Güntersburg" befindet, liegt gleich neben dem Katzsohltal. Daneben der Martinsberg mit der Martinsklippe. Und im Anschluss reiht sich der Mühlberg an. An seinem Fuss befand sich die letze Mühle des Ortes.

Direkt am Abfluss des Sees liegt Güntersberge. Hier wurde 1922 der Künstler und Professor Karl Hagedorn geboren. Und 1925 hatte die Stadt Güntersberge, welche zum Kreis Ballenstedt gehörte, 947 Einwohner.

Am 31. Dezember 2016 hatte der Ortsteil Stadt Güntersberge 636 Einwohnerinnen und Einwohner. Davon waren 327 männlich und 309 weiblich. Im Jahr 2016 wurden in Güntersberge 5 Kinder geboren, 3 Jungen und 2 Mädchen.